Jungunternehmer und ihre ersten 10 Fehler

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Jungunternehmer Fehler

Fehler gehören zum Leben. Auch zum Leben eines Jungunternehmers. Daraus kann man lernen. Noch besser, man lernt aus den Fehlern anderer und vermeidet sie auf diese Weise selbst. Hier sind 10 typische Jungunternehmer-Fehler.

Selbstständigkeit bedeutet, dass Sie selbst (und niemand anders) ständig auf der Matte stehen. Mit allen Konsequenzen. Sie haben die Verantwortung für das gesamte Unternehmen, das Sie gegründet haben. Mit allen Konsequenzen. Das gilt sowohl für den Erfolgsfall als auch für den Fall, dass es irgendwo klemmt. Ihre Fehler können das gesamte Unternehmen und Sie selbst mit Ihrem Privatvermögen in den Ruin treiben. Scheinbar kleine Fehler und Unachtsamkeiten können eine Lawine auslösen.

10 typische Jungunternehmer-Fehler

Die folgende Liste von typischen Jungunternehmer-Fehlern zeigt Ihnen, worauf Sie verstärkt achten und wo Sie gegebenenfalls rechtzeitig gegensteuern sollten.

  • Mangelnde Markt- und Konkurrenzanalyse:
  • Wenn der angezielte Markt nicht ausreichend oder sogar überhaupt nicht gründlich analysiert wurde, laufen viele Maßnahmen ins Leere. Gibt es das Produkt bereits auf dem Markt? Wer sind meine Mitbewerber, wie stehen sie da und was sind ihre Stärken, was ihre Schwächen?

  • Mangelnde Zielgruppenanalyse:
  • Wer seine Zielgruppe nicht kennt, läuft Gefahr, an diesen vorbei zu handeln. Wer ältere Internet-Nutzer ansprechen will, sollte wissen, dass diese nicht „Silver Ager“ oder „Silver Surfer“ genannt werden möchten. Junge Nutzer interessieren sich eher selten für Prostata-Probleme.

  • Selbstüberschätzung und Besserwisserei:
  • Selbst eine Maschine braucht mal eine Pause. Wer meint, dass er permanent auf Hochtouren arbeiten kann, wird schnell von der Realität seines Körpers eingeholt. Im schlimmsten Fall drohen Zusammenbruch und Herzinfarkt. Aber auch in fachlicher Hinsicht ist Selbstüberschätzung fehl am Platz. Zuhören ist eine Kunst, die man erlernen kann. Und nichts ist wertvoller als die Erfahrung anderer Menschen.

  • Hybris und Narzissmus:
  • Selbstherrlichkeit und Selbstverliebtheit schaden dem Unternehmensziel. Investitionen in schicke Statussymbole unter dem Deckmantel des Unternehmens („Firmenwagen“) schmälern nur das Firmenkapital.

  • Mangelndes Kapital:
  • Eine zu geringe Kapitaldecke verhindert wichtige Investitionen. Gerade in der Anfangszeit werden die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Wenn hier vorzeitig die Luft ausgeht, wird teures Fremdkapital erforderlich.

  • Mangelnde Fach- und Sachkenntnis:
  • Als Unternehmer müssen Sie viele Dinge und Abläufe kennen, wissen, überschauen, organisieren und erledigen. Das betrifft sowohl die eigentlichen Sachinhalte als auch Nebenschauplätze wie Buchhaltung und Finanzen, Firmenrecht, weitere Rechtsgebiete, Lagerhaltung, Logistik, Personalverwaltung. Niemand kann all dies von Null auf Hundert sofort alles wissen und im Griff haben. Besser, Sie delegieren diese Dinge an Fachleute, egal ob intern (Festangestellte oder Minijob) oder extern (Stichwort Outsourcing).

  • Untätigkeit:
  • In der Ruhe liegt die Kraft. Das gilt aber nicht, wenn dringende Dinge erledigt werden müssen. Fristen (zum Beispiel Rechnungen oder Steuern) müssen eingehalten werden, Aufträge müssen eingeholt werden, die Arbeit muss getan werden.

  • Mangelnde Zielgerichtetheit:
  • Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er hinterher ganz wo anders ankommt. Ohne klare Ziele haben Sie zu viele Streuverluste, und die können Sie sich vor allem in der Startphase nicht leisten.

  • Mangelnde Selbstorganisation:
  • Eines der größten Probleme ist wohl die mangelnde Organisiertheit. Zettelwirtschaft, Aufschieberitis, Verzetteln in nebensächlichen Details, mangelnder Überblick, chaotische Zeitplanung – all dies mag nach außen hin vielleicht nach Geschäftigkeit aussehen, ist in Wirklichkeit aber eher kontraproduktiv. Ihr Schaden ist ein Nutzen für die Mitbewerber.

  • Falsches Marketing:
  • Werbung muss sein. Aber bitte auch richtig. Für ein lokal orientiertes Unternehmenskonzept brauchen Sie möglicherweise keine Google Adwords-Kampagne. Wenn Sie Ihr Unternehmen international ausrichten möchten, ist eine große Anzeige in der lokalen Tageszeitung rausgeworfenes Geld.

Der Steuerberater hilft, Fehler zu vermeiden

Ein erfahrener Unternehmensberater oder Steuerberater wird solche Schwächen schnell erkennen. Wenn er ehrlich ist, wird er Sie darauf hinweisen und mit Ihnen zusammen Lösungen ausarbeiten. Bei uns können Sie diese Ehrlichkeit erwarten, denn uns liegt viel daran, dass Sie als Jungunternehmer erfolgreich sind.

Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Beratungstermin. Das Erstgespräch ist sogar kostenlos.

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Mit über 20 Jahren Branchenerfahrung führt Franz Schmid seine Steuerkanzlei in Jenbach, Tirol. Seine Klienten vertrauen dabei zum einen auf sein umfassendes Branchenwissen und zum anderen auf die intensive, persönliche Betreuung.