E-Commerce aus steuerrechtlicher Sicht

Steuerberater E-Commerce

Die Welt des Warenhandels und der Dienstleistungsangebote hat sich in den letzten Jahren durch das Internet enorm gewandelt. Alle Waren des täglichen Bedarfs und noch viel mehr können rund um die Uhr über online Marktplätze wie eBay, Amazon, Yatego und Rakuten in riesiger Auswahl mit Preisvergleichen unbürokratisch bestellt werden und wenige Tage später erhalten Sie Ihr Produkt.

E-Commerce: Chance & Herausforderung für Unternehmer

Die Folge ist, dass der Einzelhandel nach und nach an Bedeutung verliert, hingegen E-Commerce unaufhaltsam im Wachsen begriffen ist, aber nicht nur im Inland, sondern gerade die Nachfrage aus dem Ausland stetig zunimmt.

Hier liegt die große Chance und Herausforderung für Unternehmer, die den Mut haben sich am internationalen Markt beteiligen zu wollen. Im Internet gibt es viele Anbieter für E-Business Integrationen, die Ihnen helfen können einen professionellen Online-Auftritt auch für Einsteiger aufzubauen. Aber auch in Ihrer Umgebung gibt es Anbieter, die Sie vor Ort unterstützen können.

Bei all der Euphorie einer erfolgreichen Platzierung Ihrer Produkte und einer enorm steigenden Nachfrage, insbesondere aus dem Ausland, darf eine grundlegende Tatsache nicht übersehen werden: Die steuerliche Behandlung von Warenlieferungen im Versandhandel und Dienstleistungen innerhalb und außerhalb der europäischen Union an Unternehmen und an Privatpersonen.

Beispiel: Online-Shop für Computerspiele

Nehmen wir an, Sie haben einen Online-Shop für Spiele und Ihre Kunden, die Privatpersonen sind, bestellen aus ganz Europa. Worauf müssen Sie besonders achten: Auf das Überschreiten der Lieferschwelle in einem anderen Mitgliedstaat, d.h. ob Ihr Gesamtumsatz eines Kalenderjahres aus Ihrem Versand in einen bestimmten Mitgliedstaat die dort nach dem dortigen Umsatzsteuerrecht geltende Umsatzgrenze (Lieferschwelle) überschritten wurde. Diese Grenzen bewegen sich je nach Land zwischen 35.000 und 100.000 €.

Umsätze unterhalb der Lieferschwelle fakturieren Sie mit inländischer Mehrwertsteuer und führen die Mehrwertsteuer im Inland ab. Mit Überschreiten der jeweiligen Grenzen in den Mitgliedstaaten sind Sie verpflichtet im jeweiligen Land die entsprechende Umsatzsteuer zu entrichten. Zu diesem Zweck müssen Sie sich in diesem Staat steuerlich registrieren lassen und danach die vor Ort sehr unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen genauestens einhalten; denn Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften können sehr kostspielig werden und manchmal sogar das Unternehmen in ihrer Existenz gefährden.

Ohne den richtigen Partner geht gar nichts!

Aus diesem Grund erscheint es mir sehr wichtig, gut beraten zu sein. Suchen Sie sich einen erfahrenen Fachmann, der die steuerrechtlichen Bestimmungen nicht nur in Europa kennt, sondern bereit ist sich weltweit mit den jeweiligen Gesetzesvorgaben auseinander zu setzen.

Der länderübergreifende Versandhandel stellt nicht nur hohe Kenntnis bei Anwendung von internationalen Recht, sondern erfordert auch Fachkompetenz an das Rechnungswesen, insbesondere an die Buchhaltung, die in der Lage ist grenzüberschreitende Geschäftsfälle sachgerecht darzustellen. Nur die Gewissheit steuerrechtlich richtig gehandelt zu haben gibt Ihnen den Freiraum Ihre Fähigkeiten im Versandhandel sorglos auszubauen.

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